Chronik 1990-20002020-01-03T17:55:51+01:00

Chronik für die Jahre 1990-2000

Session 1999/2000

Diese Session sollte ein Höhepunkt in der bisherigen Vereinsgeschichte werden, so jedenfalls haben es sich die 65 Vereinsmitglieder vorgestellt. Mit der Eröffnungsveranstaltung am 13.11.1999 begann für uns die Session. Der Höhepunkt neben der großen Festsitzung am 22.01.2000 sollte der Umzug mit den befreundeten Vereinen am 13.02.2000 werden.

Die Jubiläumssession anlässlich des 20-jährigen Bestehens stand unter dem Motto

“20 Jahre frisch und froh, der CCD macht weiter so”.

Das Prinzenpaar kam aus den eigenen Reihen. Dagmar die I. und Volker der I. krönten mit Ausstrahlung, Natürlichkeit und dem Gespür für etwas Außergewöhnliches, alle Anstrengungen der Vereinsmitglieder eine würdige Jubiläumssession vorzubereiten.

Das Training der einzelnen Gruppen wurde mit großem Einsatz durchgeführt, weil wir alle Veranstaltungen selbst gestalten wollten. Unsere Tanzgruppen waren sehr fleißig und hatten viele Showtänze einstudiert. Eine sehr junge Kindertanzgruppe – “die Fünkchen”  versuchte, ihre ersten Schritte dem Publikum zu zeigen und erntete riesigen Beifall. Auch unsere Männer hatten große Pläne, welche verwirklicht wurden. Neben einem einstudierten Tanz nach der Melodie “Alte Kameraden” wurde noch eine Begebenheit im Warte- und Sprechzimmer eines Arztes nachgespielt.

Ein Männerchor mit dem Namen “Dölauer Harnack-Hofsänger”, ein Unikum im Halle-Saalkreis-Karneval, wurde gegründet. Mit den Liedern “Die Getränke sind frei” und “D-Mark ade” begeisterten sie das Publikum. Zu verdanken ist diese einmalige Nummer dem Vizepräsidenten Stephan Bergmann, welcher seine Sangesbrüder vom Chor zum mitsingen und mitmachen im Karnevalsverein inspirierte.

Neben den bereits erwähnten Veranstaltungen wurden weitere vier tolle Abende für die Karnevalsfreunde und eine Veranstaltung für Senioren durchgeführt.

Die Sessionseröffnung am 11.11., eine Veranstaltung für das Kinder- und Freizeitzentrum am Wasserturm, die Veranstaltung der Karnevalisten in Teutschenthal, die Teilnahme an einem Umzug des befreundeten Querfurter Karnevalsvereines und der Rosenmontagsumzug in Halle beendeten eine sehr erfolgreiche, aber auch anstrengende Session.

Session 1998/1999

Die Session wurde am 14.11. mit der Auftaktveranstaltung im Waldhotel eröffnet. Ein “Bundes – Durcheinander” war das Motto aller Veranstaltungen.

Mario der I. und seine Ehefrau Kerstin die I. waren das Prinzenpaar. Mario ist Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr in Dölau. Die Kameraden der Feuerwehr unterstützen den Karnevalsverein seit Jahren, deshalb sollte die Regentschaft in dieser Session ein kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit sein.

In den Verein wurde der Immobilienmakler Willi Radde aufgenommen. Er war neben seiner Mitgliedschaft im Elferrat auch noch für die Sponsoren verantwortlich. Der Präsident nahm ihn gleich beim Wort. Und somit kam neben den zahlreichen finanziellen Mitteln auch ein Auftritt einer Berufsbüttenrednerin aus den alten Bundesländern zu Stande. Radde jun. ist Mitglied in der Kapelle “Die lockeren Stadtmusikanten”, welche zur Eröffnungsveranstaltung neben unserer Stammkapelle auftraten.

Das Provital-Studio zeigte auch in diesem Jahr eine Darbietung. Die Dance Kids unter der Leitung von Morena Krüger traten leider aus dem Verein aus. Die Leiterin wurde verabschiedet und versprach, wenn Bedarf besteht, jederzeit den CCD zu unterstützen.

Neben dem Funkentanz wurden auch zahlreiche Showtänze von beiden Tanzgruppen gezeigt. Die Männer hatten Schwierigkeiten. Einer der Herzbuben, Arnfried Hanschke, stand dem Verein durch Umzug nicht mehr zur Verfügung. Roland Wustlich konnte die Lücke mit großem Erfolg schließen.

Bei der Voll-versammlung legte Torsten Barth das Amt des Schriftführers nieder. Auch Volker Stoye als Vizepräsident und seine Frau Dagmar als Schatzmeister stellten ihre Funktionen zur Verfügung. Neuer Vize wurde Stephan Bergmann, neuer Schatzmeister Albrecht Kluge, neuer Schriftführer Rene Wagner.

Die Dölauer Karnevalisten waren neben der Sessionseröffnung und dem Rosenmontagsumzug in Halle, noch bei den Jubiläumsumzügen in Höhnstedt, Brachwitz und Zappendorf dabei. Alle Auftritte dienten schon der Vorbereitung der “20-jährigen Jubiläumssession”.

Session 1997/1998

In diesem Jahr gingen die Dölauer Karnevalisten gemäß ihrem Motto:

“Eine Reise um die Welt”

mit dem Programm auf Reisen. Ungarn, Österreich, Frankreich, England, Rußland waren die Reiseziele in Europa. Das Studio PROVITAL gab eine Kostprobe ihres Könnens und besuchte mit der Darbietung Mambo-Afrika den Kontinent Afrika. Die große Funkengarde zeigte einen Tanz zum Titel ?New York – New York?, was einen Besuch des Kontinentes Amerika ausdrücken sollte.

In der Session wollte sich ein neues Prinzenpaar präsentieren. Nach einem kurzen Gastspiel hatte sich das Thema erledigt. Unser bewährtes Prinzenpaar der vergangenen beiden Jahre sprang noch einmal in die Bresche und sorgte so für Ordnung. Nach dem Weggang von Stephanie Usche übernahm Alexandra Bartz die Stelle des Funkenmariechens.

Die Dance Kids hatten zwei Auftritte, welche beide ein voller Erfolg waren. Das Männerballett sorgte mit der Aufführung einer Schulklasse aus einem Moskauer Vorort und dem Bananen-Tanz “Tschicke-Tschicke-Tscha” vom Äquator für Abwechslung im Programm. Die Dölauer Nachwuchs-Tanzgruppe zeigte einen Samba Tanz aus Südamerika. Die Büttenredner und die Dölauer Herzbuben waren natürlich auch in diesem Jahr mit von der Partie.

Die Sessionseröffnung am 11.11., der Rosenmontagsumzug in Halle und der Besuch zahlreicher Veranstaltungen befreundeter Vereine rundeten eine erfolgreiche Session ab.

Session 1996/1997

Ralph der I. und Christina die I. waren in dieser Session wieder unser Prinzenpaar. Nicht nur, weil kein neues Paar gefunden wurde, sondern, es sollte auch eine Anerkennung für die hervorragende Darstellung des Dölauer Karnevals in der vergangenen Session sein. Durch den guten Ruf des Vereines im Halleschen Karnevals Verein stellten wir erstmalig das Prinzenpaar der Stadt Halle (Saale).

Stephan der I. und Beate die I. hatten die Ehre, unseren Verein würdig zu vertreten. Beide kamen beim Publikum ganz groß an, so dass bis zum heutigen Tag behauptet wird, es war das schönste Prinzenpaar, was die Stadt Halle (Saale) je sah.

Die Veranstaltungen in der Session standen unter dem Motto

“Du kannst nicht immer 17 sein”.

Das Programm umfasste 22 Darbietungen. Neben den Tänzen sorgten die Büttenredner für Abwechslung. Margit, Wolfgang und Torsten übertrafen sich gegenseitig. Besonders Torsten mit seinem Vortrag vom Deutschem Michel kam gut an. Durch seine geschickte Wortwahl kam keine Langeweile auf. Er ist zu einer verlässlichen Größe im Dölauer Karneval herangewachsen.

Stephanie Usche gab in dieser Session ihre Abschiedsvorstellung. Berufliche Gründe zwangen sie dazu, dem CCD Adieu zu sagen. Die neue Dölauer Kindertanzgruppe hatte den Showtanz “Coco-Jambo” einstudiert. Großen Anteil an dieser hervorragenden Darbietung hatte Bettina Fuß, welche sich Tanz und Schrittfolgen selbst ausdachte. Das Dölauer Lied, die Schunkelrunden, die Herzbuben und das Männerballett gaben wie immer dem Programm die richtige Würze.

Session 1995/1996

In diesem Jahr mußten wir uns aus Kostengründen von der Kapelle, den Original Heidethaler Blasmusikanten, trennen. Mit den Bornstedter Burgmusikanten konnten drei tolle Musiker verpflichtet werden. Das Stammlokal, war zum “Waldhotel” umgebaut, und stand wieder zur Verfügung. Die Zeit der Improvisation war vorbei.

Beate Weber brachte Claudia Schöley, eine weitere Verstärkung für die Funkengarde mit.

“Dölau kommt uns spanisch vor”

war das Motto, unter welchem die Veranstaltungen in der Session standen.

Die Tanzdarbietungen waren voll auf dieses Motto abgestimmt. So tanzten die Funken nach Melodien aus der Oper Carmen. Zwei Büttenreden wurden, von Alfred Wald und Wolfgang Heide, welcher sich mit Margit Dienemann abwechselte, gehalten. Die Dance Kids tanzten nach Melodien der Kelly Familie. Eine neue Kindertanzgruppe aus Dölau trat zum erstenmal auf und zeigte sich recht talentiert. Großen Anteil an der Gruppe hatte die Dölauer Sportlehrerin Kubitza, welche die Mädchen zuerst durch Gymnastik mit Musik zum Tanzen brachte. Danach übernahmen Stephanie und Beate das Training der Kindertanzgruppe. Erwähnenswert ist noch, dass die Dölauer Herzbuben Verstärkung bekommen hatten. Morena Krüger brachte zwei Kinder, Fabian und Tim mit.

Session 1994/1995

Nach der Eröffnung der Session galt es das 15-jährige Bestehen des Clubs vorzubereiten. Erschwert wurde die Vorbereitung durch den Besitzerwechsel und den Umbau der HO-Gaststätte “Cafe Hartmann” zum “Waldhotel”. Neuer Besitzer wurde Frank Liebsch. Er konnte als Mitglied gewonnen werden, somit war für die Zukunft das Stammlokal des CCD gesichert. Die Festsitzung zum Jubiläum fand in der Gaststätte “Friedenseiche” in Lieskau statt. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Festumzug in Dölau durchgeführt. In der Zeitung stand: “ein Festumzug von 5 km Länge zog durch den Vorort von Halle”. Sicherlich war diese Zahl etwas großzügig gewählt, aber das ist in der Narrenzeit ja so üblich. In den Gaststätten “Knolls Hütte” und “Heideblick” fanden wegen Umbau die weiteren Veranstaltungen statt. Ein Fasching für die Rentner fand ebenfalls in der Gaststätte “Heideblick” statt.

Die Teilnahme an einem Umzug in Beesenstedt und der Umzug am Rosenmontag in Halle beendeten die Session 1995.

Die Session stand unter dem Motto:

“Und wieder haben wir es geschafft, dass Dölau mit seinen Narren lacht.”

Im Club selbst gab es auch verschiedene Veränderungen. So wurde eine neue Satzung ausgearbeitet. An der Aufstellung waren Karl-Heinz HartmannDieter Schmeil und Stephan Bergmann beteiligt. Das Ziel sollte die Umwandlung des Clubs in einen eingetragenen Verein sein. Der Name des CarnevalsClubs änderte sich in Carnevalsclub “Blau-Silber” Dölau e.V. Die Satzung wurde zur Mitgliedervollversammlung verlesen, von den Anwesenden angenommen und beim Registergericht zum Eintrag angemeldet.

Die Leitung das CCD wurde neu gewählt.

Präsident: Karl-Heinz Hartmann
Vizepräsident: Volker Stoye
Geschäftsführer: Dieter Schmeil
Schatzmeister: Dagmar Stoye
Schriftführer: Torsten Barth
Presse u. Werbung: Stephan Bergmann
Requisiten: Renate Wustlich
Mitglied: Rudi Stoye (verantwortlich für den Elferrat)

Die Revisionskommission bestand weiterhin aus 3 Mitgliedern.

Session 1993/1994

In dieser Session zeigte man das Programm nicht nur im Stammlokal “Café am Heiderand”, sondern auch im Hotel “Bergschänke” in Nietleben. Aus dem Dölauer Fan-Club kamen mit Albrecht Kluge und Christian Meyer zwei weitere aktive Mitglieder.

In der Bütt stand ein “Neuer”, sein Name war Alfred Wald. Als Mansfelder mit seinem typischen Dialekt verzauberte er das treue Publikum. Elke Apel tanzte und spielte mit dem Männerballett. Die Tanzgruppe aus der Silberhöhe führte jetzt den Namen Dance KidsStephanie Usche war das Funkenmariechen und leitete gleichzeitig die große Funkengarde.

Die Lieskauer Karnevallisten feierten 40 jähriges Jubiläum und wir, die Mitglieder vom CCD, konnten durch unsere Teilnahme für die uns gegebene Unterstützung “Danke” sagen. Unser Club fuhr beim Umzug an sechsten Stelle und die Original Heidethaler Blasmusikanten sorgten für Stimmung.

Beate Weber, eine Bekannte von Stephan Bergmann, kam in den Verein und verstärkte die große Funkengarde. Gemeinsam mit Stephanie Usche trainierte sie auch den Dölauer Nachwuchs.

Session 1992/1993

Der Karneval in Dölau stabilisierte sich weiter. Stephanie Usche übernahm die große Funkengarde. Das Männerballett bekam neuen Zulauf. Mit Stephan Bergmann und Torsten Barth (Die Drei Fröhlichen Zwei) kamen langjährige Freunde des Dölauer Karnevals in den Club und verstärkten die Reihen der aktiven Darsteller.

Eine neue Kindertanzgruppe aus der Silberhöhe unter Leitung von Morena Krüger konnte für unseren Verein gewonnen werden. Es war eine hervorragende Gruppe und ihre Darbietungen waren immer Höhepunkte im Programm. Ein Büttenredner aus Köln “Am Rhein”, der Hochburg des Karnevals, trat bei uns auf. Leider verstanden die meisten Gäste den Dialekt nicht. Die zweite Büttenrede wurde von Margit Dienemann gehalten und kam beim Publikum ganz groß an. Das Männerballett, gespielte Witze und Sketche, Mädchen und gemischte Tanzgruppen, die Dölauer Herzbuben, das “Dölauer Lied” der Original Heidethaler Blasmusikanten rundeten das erfolgreiche Programm ab. Auch an so schwierige Dinge, wie Schuhplattler und Blumenwalzer – dargestellt vom Männerballett – traute man sich heran und brachte es zur Aufführung.

Das Prinzenpaar in der Session waren Anke die I. und Siegmar der I.

Das Motto für das 13. Jahr des CCD war wie nicht anders zu erwarten:

“Jetzt schlägt es 13”

Session 1991/1992

Die Kartennachfrage war sehr groß, so dass zwei zusätzliche Veranstaltungen durchgeführt werden mussten. Der Club hatte die Abgänge der letzten Jahre verkraftet.

Elke Apel kam durch Vermittlung in den CCD und widmete sich dem Männerballett. Sie entpuppte sich als Vollblutkomödiantin und ihr ist es hauptsächlich zu verdanken, dass das Männerballett nicht vollkommen unterging. Da auch für die große Funkengarde keine verlässliche Trainerin zur Verfügung stand, übernahm sie auch diese Gruppe und bildete mit Stephanie Usche ihre Nachfolgerin selbst aus. Die Programmpunkte waren neben den Tanzeinlagen wie immer zwei Büttenreden.

Ekke Schmidt versuchte sich erstmalig in der Bütt, die zweite Rede kam von Martin Pinkert.

Ein gespielter Sketch und ein Cancan Tanz vom Männerballett waren Programmhöhepunkte. Wie in den letzten Jahren kamen die Hitparade und die Dölauer Herzbuben ganz groß an. Die Original Heidethaler Blasmusikanten spielten neben dem ?Dölauer Lied? noch einen Schunkelwalzer mit dem Titel “In unserem Städtchen” und traten so gemeinsam mit den Herzbuben auf. So wurde für tolle Stimmung im Saal gesorgt.

Nach mehreren Anläufen konnte im Jahr 1992 in der Stadt Halle (Saale) ein Karnevalsumzug stattfinden. Der letzte Umzug in Halle wurde im Jahr 1955 durchgeführt. Der Rosenmontagszug 1992 stand unter dem Motto “Uns werft nischt um”.

Schon in den 80-iger Jahren wollten die Narren Umzüge in Halle durchführen, doch die hohen Herren in der SED-Riege hatten immer etwas dagegen. Man rechnete mit Provokationen gegen den sozialistischen Staat. Der CCD “Blau Silber” Dölau war eine zuverlässige Größe bei diesem Umzug.

Auch bei der später im Jahr 1992 folgenden Eröffnung der Session 1992/1993 mit Schlüsselübergabe durch den Oberbürgermeister zeigten die Tanzgruppen des CCD ihr Können.

Session 1990/1991

Die Eröffnung der Session begann mit einem große Schock. Der Präsident Karl-Heinz Hartmann lag nach einem Unfall im Krankenhaus. Der Vizepräsident Volker Stoye leitete die Eröffnung der Session. Hanka und Paul Höpfner standen nicht mehr zur Verfügung. Mitglieder vom Mädchen- und Männerballett fanden Arbeit oder Lehrstellen in den westlichen Bundesländern und waren deshalb nicht mehr greifbar. Als Trainerin für die Mädchen konnte Kathleen Kubica, eine Sportlehrerin der Schule Dölau, gewonnen werden.

Den verbliebenen Clubmitgliedern gelang es den Verlust wegzustecken und die Veranstaltungen in gewohnter Weise durchzuführen. Unser Präsident “Kalle” war nach seiner Krankheit überall anzutreffen, um neue Mitglieder und Ideen zu finden.

So berichteten die Dölauer: “Wenn eine kleine Zusammenkunft von Frauen oder Männern war, und Kalle vorbei kam, so fragte er, ob Interesse für ein Mitwirken im Karnevalsverein besteht, denn ich brauche euch alle, ihr könnt alle singen und beim CCD auftreten”. Aus den beiden Mädchentanzgruppen wurde eine Gruppe gebildet. Neben dem Funkentanz wurden noch ein Buschtanz, ein Tanz nach Melodien von Michael Jackson, ein Body Tanz und ein Cancan gezeigt. Das Männerballett gab es praktisch nicht mehr. Die Verbliebenen hatten neue Ideen. So traten sie gemeinsam mit den Mädchen im Programmpunkt internationale Hitparade auf. Als Neuheit wurden die Dölauer Herzbuben, eine tolle Nummer nach der Idee von Ekkehart Schmidt und Arnfried Hanschke, dem Publikum vorgestellt. Mehrere Zugaben in einer Veranstaltung waren Pflicht. Diese Nummer war das Zugpferd für die kommenden Jahre.

Das Prinzenpaar der Session 1990-1991 waren Detlev und Irina Walthardt.